Eine kurze Einführung in den Wireless Access Point.

Eine kurze Einführung in den Wireless Access Point.

1. Überblick

Drahtloser Zugangspunkt (Drahtloser ZugangspunktEin WLAN-Zugangspunkt (Wireless Access Point, AP) dient als drahtloser Schalter in einem drahtlosen Netzwerk und bildet dessen Kern. Er ermöglicht drahtlosen Geräten (wie Laptops, Mobiltelefonen usw.) den Zugang zum Netzwerk. WLAN-Zugangspunkte werden hauptsächlich in Privathaushalten, Gebäuden und Parks mit Breitbandanschluss eingesetzt und können Entfernungen von mehreren zehn bis zu mehreren hundert Metern abdecken.

Wireless AP ist ein Begriff mit einer Vielzahl von Bedeutungen. Er umfasst nicht nur einfache drahtlose Zugangspunkte (Wireless APs), sondern ist auch ein Oberbegriff für drahtlose Router (einschließlich drahtloser Gateways, drahtloser Bridges) und andere Geräte.

Ein WLAN-Access Point (WLAN-AP) ist eine typische Anwendung in drahtlosen lokalen Netzwerken. Er fungiert als Brücke zwischen drahtlosen und kabelgebundenen Netzwerken und ist die Kernkomponente für den Aufbau eines WLANs. Er ermöglicht den gegenseitigen Zugriff zwischen drahtlosen Geräten und kabelgebundenen LANs. Mithilfe von WLAN-APs können drahtlose Geräte innerhalb ihrer Signalreichweite miteinander kommunizieren. Ohne WLAN-APs ist der Aufbau eines funktionsfähigen WLANs mit Internetzugang praktisch unmöglich. Die Rolle des WLAN-APs im WLAN entspricht der einer Basisstation im Mobilfunknetz.

Im Vergleich zur kabelgebundenen Netzwerkarchitektur entspricht der WLAN-Access Point (AP) im WLAN dem Hub im kabelgebundenen Netzwerk. Er kann verschiedene drahtlose Geräte verbinden. Die vom WLAN-Gerät verwendete Netzwerkkarte ist eine WLAN-Karte, und das Übertragungsmedium ist Luft (elektromagnetische Wellen). Der WLAN-AP ist der zentrale Punkt eines WLAN-Systems; alle drahtlosen Signale innerhalb des Systems müssen ihn passieren, um ausgetauscht zu werden.

Der drahtlose Access Point verbindet kabelgebundene Netzwerk- und drahtlose Geräte.

2. Funktionen

2.1 Drahtlose und kabelgebundene Verbindungen herstellen
Die häufigste Funktion eines drahtlosen Access Points (AP) besteht darin, das drahtlose Netzwerk mit dem kabelgebundenen Netzwerk zu verbinden und den gegenseitigen Zugriff zwischen drahtlosen Geräten und dem kabelgebundenen Netzwerk zu ermöglichen. Siehe Abbildung 2.1-1.
Der drahtlose Access Point verbindet kabelgebundene Netzwerk- und drahtlose Geräte.

2.2 WDS
WDS (Wireless Distribution System), also ein System zur Verteilung drahtloser Hotspots, ist eine spezielle Funktion von WLAN-Access Points (APs) und WLAN-Routern. Sie ermöglicht die Kommunikation zwischen zwei drahtlosen Geräten. Beispielsweise können drei Nachbarn, die jeweils über einen WLAN-Router oder -AP mit WDS-Unterstützung verfügen, gleichzeitig WLAN-Empfang in allen drei Haushalten herstellen und so die Kommunikation untereinander vereinfachen. Allerdings ist die Anzahl der von einem WLAN-Router unterstützten WDS-Geräte begrenzt (in der Regel 4–8 Geräte), und es kann vorkommen, dass sich WDS-Geräte unterschiedlicher Hersteller nicht verbinden lassen.

2.3 Funktionen des drahtlosen Access Points

2.3.1 Relais
Eine wichtige Funktion von WLAN-Access Points (APs) ist die Signalweiterleitung. Dabei wird das Funksignal zwischen zwei Funkpunkten einmalig verstärkt, sodass das entfernte Gerät ein stärkeres Signal empfangen kann. Beispiel: Ein AP befindet sich an Punkt A und ein Gerät an Punkt C. Die Entfernung zwischen Punkt A und Punkt C beträgt 120 Meter. Die Signalstärke auf dem Weg von Punkt A nach Punkt C ist stark abgeschwächt und beträgt nur noch 60 Meter. Platziert man einen WLAN-AP als Relais an Punkt B, wird das Signal an Punkt C effektiv verstärkt, wodurch die Übertragungsgeschwindigkeit und -stabilität des Funksignals gewährleistet werden.

2.3.2 Überbrückung
Eine wichtige Funktion von WLAN-Access Points (APs) ist die Datenbrücke. Durch die Datenbrücke werden zwei WLAN-APs miteinander verbunden, um die Datenübertragung zwischen ihnen zu ermöglichen. In manchen Szenarien, beispielsweise zur Verbindung zweier kabelgebundener LANs, kann man die Datenbrücke über einen WLAN-AP nutzen. Angenommen, an Punkt A befindet sich ein kabelgebundenes LAN mit 15 Computern und an Punkt B ein kabelgebundenes LAN mit 25 Computern. Die Entfernung zwischen den Punkten A und B beträgt jedoch über 100 Meter, sodass eine Kabelverbindung nicht praktikabel ist. In diesem Fall kann man an Punkt A und Punkt B jeweils einen WLAN-AP einrichten und die Datenbrücke aktivieren, sodass die LANs an den Punkten A und B Daten austauschen können.

2.3.3 Master-Slave-Modus
Eine weitere Funktion von WLAN-Access Points (APs) ist der Master-Slave-Modus. In diesem Modus wird der WLAN-AP vom Master-AP oder WLAN-Router als WLAN-Client (z. B. WLAN-Netzwerkkarte oder WLAN-Modul) erkannt. Dies vereinfacht die Netzwerkverwaltung, da Subnetze so leichter verwaltet und Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen realisiert werden können (der WLAN-Router oder Haupt-AP bildet einen Punkt, die Clients des APs bilden mehrere Punkte). Der Master-Slave-Modus wird häufig in Verbindungsszenarien zwischen WLAN und LAN verwendet. Beispielsweise befindet sich Punkt A in einem kabelgebundenen LAN mit 20 Computern und Punkt B in einem WLAN mit 15 Computern. Punkt B verfügt bereits über einen WLAN-Router. Um auf Punkt B zuzugreifen, kann an Punkt A ein WLAN-AP hinzugefügt, mit dem Router verbunden und anschließend der Master-Slave-Modus aktiviert werden. Sobald der Router von Punkt B verbunden ist, können alle Computer an Punkt A auf die Computer an Punkt B zugreifen.

3. Unterschiede zwischen WLAN-Access Point und WLAN-Router

3.1 Drahtloser Access Point
Ein WLAN-Access-Point (Wireless Access Point, AP) ist ein drahtloser Switch in einem WLAN-Netzwerk. Er ermöglicht mobilen Endgeräten den Zugriff auf ein kabelgebundenes Netzwerk. WLAN-Access-Points werden hauptsächlich für Heim-Breitbandanschlüsse und interne Unternehmensnetzwerke eingesetzt. Die Reichweite beträgt mehrere zehn bis mehrere hundert Meter, wobei der gängigste Standard die 802.11X-Serie ist. Viele WLAN-Access-Points verfügen zudem über einen Client-Modus, der drahtlose Verbindungen zwischen mehreren Access-Points ermöglicht und so die Reichweite des WLAN-Netzwerks erweitert.

Da ein einfacher WLAN-Access Point (AP) keine Routing-Funktion besitzt, entspricht er einem WLAN-Switch und dient ausschließlich der drahtlosen Signalübertragung. Sein Funktionsprinzip besteht darin, das über die verdrillte Ader übertragene Netzwerksignal zu empfangen, es vom AP zu verarbeiten, in ein Funksignal umzuwandeln und dieses zur Erzeugung der WLAN-Abdeckung weiterzuleiten.

3.2WLAN-Router
Der erweiterte WLAN-Access Point (AWP) wird oft als WLAN-Router bezeichnet. Wie der Name schon sagt, ist ein WLAN-Router ein Gerät mit WLAN-Abdeckungsfunktion, das hauptsächlich für das Surfen im Internet und die drahtlose Abdeckung genutzt wird. Im Vergleich zum einfachen WLAN-Access Point ermöglicht der WLAN-Router durch seine Routing-Funktion die gemeinsame Nutzung der Internetverbindung im Heimnetzwerk und auch den gemeinsamen drahtlosen Zugriff auf ADSL- und Breitbandanschlüsse.

Erwähnenswert ist, dass drahtlose und kabelgebundene Endgeräte über einen WLAN-Router einem Subnetz zugeordnet werden können, sodass verschiedene Geräte innerhalb des Subnetzes bequem Daten austauschen können.

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3.3 Zusammenfassung
Kurz gesagt, entspricht ein einfacher WLAN-Access Point (AP) einem WLAN-Switch; ein WLAN-Router (erweiterter WLAN-AP) vereint die Funktionen eines WLAN-APs und eines Routers. Bezüglich der Anwendungsszenarien: Besteht bereits ein Internetanschluss und wird lediglich drahtloser Internetzugang benötigt, reicht ein WLAN-AP aus. Ist das Haus jedoch noch nicht mit dem Internet verbunden und soll eine drahtlose Internetverbindung hergestellt werden, ist ein WLAN-Router erforderlich.

Darüber hinaus sind beide Geräte optisch nahezu gleich lang und daher kaum zu unterscheiden. Bei genauerem Hinsehen erkennt man jedoch den Unterschied: Ihre Schnittstellen sind unterschiedlich. Ein einfacher WLAN-Access Point (AP) verfügt üblicherweise über einen RJ45-Netzwerkanschluss, einen Stromanschluss, einen Konfigurationsanschluss (USB oder über die Weboberfläche) und weniger Status-LEDs. Ein WLAN-Router hingegen bietet vier zusätzliche Netzwerkanschlüsse, wobei ein WAN-Anschluss für die Verbindung mit übergeordneten Netzwerkgeräten dient. Die vier LAN-Anschlüsse können per Kabel mit Computern im Intranet verbunden werden. Außerdem verfügt er über mehr Status-LEDs.


Veröffentlichungsdatum: 19. April 2023

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