Bei der Konstruktion von Glasfaserkabeln ist die Dämpfung ein entscheidendes Bewertungskriterium. Ausgehend von herkömmlichen Leitungsbedingungen analysiert dieser Artikel die Positionen und Methoden zur Behebung von Problemen mit hoher Dämpfung in Glasfaserkabeln.
I. Häufige Standorte von Punkten mit hoher Dämpfung
Nach Abschluss der Kabelverbindungen wird üblicherweise eine OTDR-Prüfung des gesamten Relaisabschnitts durchgeführt. Diese Prüfung dient der Überprüfung, ob die optischen Eigenschaften des gespleißten Kabels den Konstruktionsvorgaben und Abnahmenormen entsprechen. Die Bewertung umfasst im Wesentlichen Folgendes:
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Ob die Gesamtdämpfung des Relaisabschnitts unterhalb der Auslegungsvorgabe liegt (d. h., ob der durchschnittliche Dämpfungskoeffizient die Anforderungen erfüllt)
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Ob die bidirektionale durchschnittliche Spleißdämpfung der Verbindungen den Akzeptanzstandards und Konstruktionsanforderungen entspricht
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Ob die Steigung der Rückstreukurve gleichmäßig und glatt ist, ohne große Dämpfungssprünge außer kleinen Sprüngen, die durch normale Spleißverluste verursacht werden.
Bei der Verwendung eines OTDR zum Testen des Relaisabschnitts und zum Auffinden von Stellen mit hoher Dämpfung ist es unerlässlich, Parameter wie Messbereich, Wellenlänge, Impulsbreite, Brechungsindex und Mittelungszeit korrekt einzustellen:
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Testbereich:Die Einstellung sollte entsprechend der Länge des Relaisabschnitts erfolgen, sodass die Kurve etwa 2/3 des Bildschirms einnimmt.
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Wellenlänge:Typischerweise 1310 nm und 1550 nm für Fernleitungskabel
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Brechungsindex:Gemäß den Spezifikationen des Faserherstellers festgelegt
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Impulsbreite:Ein entscheidender Parameter: Ist er zu klein, führt dies zu einem unzureichenden Dynamikbereich und verrauschten Kurven; ist er zu groß, verringert sich die Messgenauigkeit. Er sollte daher sowohl anhand der Entfernungs- als auch der Präzisionsanforderungen ausgewählt werden.
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Mittelungszeit:Stellen Sie den Regler so ein, dass die Kurve gleichmäßig und ohne hörbares Rauschen verläuft.
Zur genauen Lokalisierung von Fehlerstellen kann OTDR-Analysesoftware verwendet werden. Fehler lassen sich im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen: Spleißkastenfehler und Kabelkörperfehler.
II. Umgang mit Punkten hoher Dämpfung
Zunächst sollte ermittelt werden, ob die Stelle mit der höchsten Dämpfung an einer Spleißstelle liegt. An Spleißstellen weisen typischerweise alle Fasern Dämpfungsstufen unterschiedlichen Ausmaßes auf. Analysiert man mehrere Faserkurven gleichzeitig und zeigt jede Kurve eine Stufe an derselben Stelle, deutet dies wahrscheinlich auf ein Problem mit der Spleißstelle hin.
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Messen und berechnen Sie den bidirektionalen Spleißverlust an diesem Punkt.
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Alle Werte, die die Grenzwerte überschreiten, sind zu protokollieren.
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Öffnen Sie die Spleißverschraubung und führen Sie Korrekturmaßnahmen durch.
Wenn nur einige Fasern an einer Stelle eine Dämpfung aufweisen, andere jedoch nicht, handelt es sich wahrscheinlich nicht um eine Spleißstelle, sondern um einen Fehler im Kabelkörper.
Fehlerortungsverfahren
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Nahendfehler:Verwenden Sie ein OTDR-Gerät am Terminal, um die Entfernung vom nächsten Spleißpunkt zu messen.
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Verwerfungen am äußersten Ende:Aufgrund der reduzierten Genauigkeit über große Entfernungen sollte die Prüfung stattdessen von einer nahegelegenen Spleißstelle aus erfolgen.
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OTDR-Daten mit Bauaufzeichnungen und Pufferinformationen kombinieren
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Führen Sie Feldmessungen durch, um die Fehlerstelle in einem Umkreis von etwa 10 Metern zu lokalisieren.
Diese Vorgehensweise reduziert den Umfang der Ausgrabung, senkt die Kosten und verkürzt die Reparaturzeit.
Reparaturmethoden
1. Spleißstellenfehler
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Öffnen Sie die Spleißverbindung und spleißen Sie die Fasern neu.
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Überwachen Sie die Verluste in Echtzeit mithilfe eines OTDR-Geräts, bis akzeptable Dämpfungswerte erreicht sind.
Falls wiederholtes Spleißen fehlschlägt:
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Prüfen Sie die Faserpufferrohre auf Verformung.
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Achten Sie beim Aufwickeln der Fasern auf den richtigen Biegeradius.
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Auf Faserkompression prüfen
Sollten die Probleme weiterhin bestehen, überprüfen Sie die Kabelabschnitte vor und nach dem Spleißen. Bei Verdacht auf Beschädigung schneiden Sie die Fasern zurück und spleißen Sie sie neu.
2. Kabelkörperfehler
Häufige Ursachen sind:
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Kabelknicken oder -verdrehen
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Äußere mechanische Beschädigung (z. B. Druck von Gesteinen, der zu Verformungen führt)
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Verformung des Pufferrohrs führt zu Faserkompression
Lösung:
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Schneiden Sie den beschädigten Abschnitt heraus und verbinden Sie ihn neu.
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Bei schweren Schäden sollte eine Spleißmuffe installiert und die betroffenen Fasern repariert werden.
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Bei Bedarf die äußere Hülle entfernen und beschädigte Pufferrohre reparieren oder ersetzen.
Präventive Maßnahmen
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Prüfen Sie die freie Kabellänge vor dem Spleißen
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Versehentliche Kabelenden werden gekürzt, um versteckte Schäden zu vermeiden.
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An bekannten Schwachstellen sollte ausreichend Spielraum für zukünftige Reparaturen eingehalten werden.
Testanforderungen
Das Prüfpersonal sollte sich mit den Außendiensttechnikern abstimmen und OTDR-Tests in den folgenden Phasen durchführen:
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Nach Abschluss des Spleißens
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Nach Abschluss der Faserwicklung
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Nach dem Verschließen der Spleißstelle
Das Team sollte den Standort erst verlassen, nachdem sichergestellt wurde, dass die Dämpfungsprobleme behoben sind.
Veröffentlichungsdatum: 19. März 2026
